Zur Zeit wird wieder heftige Kritik der deutschen Banker an Dracula, Verzeihung, an Mario Draghi, dem Chef der EZB, geübt wegen des so geannnten „Target-2“. Im Rahmen dieses Systems haben wir Deutschen über die deutsche Bundesbank ein Risiko von 1000 Milliarden € – also 1 Billion (!) -, neben allen Schulden, die wir bereits haben, angehäuft. Man spricht daher auch von einem „Trojanischen Pferd“, das in Deutschland eingeschleust wurde.

Sollte ein Land wie Griechenland, Spanien oder Italien aus der EU aussteigen, würde dies Geld fällig werden. Wenn ein Land bankrott wäre und nicht zahlen könnte, müssten die deutschen Steuerzahler die Schulden übernehmen! Die Verfechter des Systems verteidigen es natürlich, die Kritiker wollen, dass die Schulden ausgegeglichen werden. Die Verfechter sagen aber, das seien gar keine Schulden. Dass Deutschland ein großer Kritiker ist, ist verständlich, denn wir tragen die Hauptlast des Risikos! Worum also geht es?

Das Target-System ist nach der Finanzkrise 2008 erst entstanden. Bis dahin war es so, dass die Kreditgeschäfte, die Unternehmen in zwei Ländern betrafen – z- B. kauft eine italienische Firma in Deutschland Maschinen für 5 Mio € -, dann bekam sie dafür einen Kredit von einer italienischen Bank und das Risiko des Kredits blieb bei der italienischen Bank und in Italien.

Nach der Pleite und Beinahepleite vieler Banken in der Krise spannte man den Target-Schutzschirm auf. Jetzt ist es so, dass die Bundesbanken mit involviert sind. Die 5 Millionen bleiben jetzt nicht alleine Italien, sondern die 19 Bundesbanken der Länder verbuchen das intern, so dass im Falle, dass eine italienische Bank pleite geht, die Bundesbanken zusammen das Risiko übernehmen.

Natürlich geht das nach einem Schlüssel und da trägt Deutschland 30%. Heute hat Italien Target-Schulden in Höhe von 480 Milliarden, Spanien von 390 Milliarden. Das sind ja die „Verbindlichkeiten“, also Schulden dieser Länder an die anderen für den Fall einer Pleite. Deutschland trägt aber mittlerweile nicht 30 %, sondern die größte Last als „Forderungen“, die als solche bei der Bundesbank in den Büchern eingeschrieben sind. Solange die EU weiter bestehen bleibt, wird weiter so gebucht und nichts passiert. Aber wehe, wenn… Die Last beträgt der Deutschen am Risiko derzeit 976 Milliarden €, die nur entstanden sind, weil man den Privatbanken ihr Risiko abgenommen und den Steuerzahlern übertragen hat.

Target – das zusätzliche Geldrisiko der Deutschen
Markiert in:     

Ein Gedanke zu „Target – das zusätzliche Geldrisiko der Deutschen

  • 13. August 2018 um 6:30
    Permalink

    Danke für die Info, wer jetzt noch sein Geld in Papieren wie Versicherungen oder Zugriff auf dem Konto hat, ist selbst verantwortlich. Ausserdem sollte jeder wissen, daß die vermeintliche Sicherung der Einlagen NUR greift, wenn die Sicherung des eigenen Geldes ab Zeitpunkt Crash innerhalb einer Woche!!! angemeldet wurde.
    Die EU ist eine Organisation zur Ausbeutung und Entmündigung der Deutschen. Dort sitzen auch die Pädophilen, die Kinder durch Frühversexualusierung ab Kindergartenalter zur geistigen Fehlentwicklung bringen wollen. Der neue Marktplatz der Pornoindustrie wird zentral von oben gesteuert und die Kultusministerin als Marionette der EU macht mit. Die EU richten sich besonders gegen die deutschen Menschen, basiert auf Angst, Gier und Lügen und muss deshalb aufgelöst werden.
    Dazu ist es notwendig, daß das deutsche Volk seine eigene geistige Entwicklung voran bringt, mit der Erkenntnis, daß Geistige Entwicklung und Materialismus zusammen gehören . Bedarf es dazu erst der Enteignung und Verarmung der Menschen?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere

​Am Ball bleiben!

​Sie möchten ​neue Beiträge bequem per Email? Dann tragen Sie sich in den Verteiler ein!

envelope

​Das Abonnement ​gilt nur für ​neue Beiträge vom Axel Burkart-Blog.