Juli 31, 2018

Da vergeht die Nacht wahrlich wie im Fluge.
Mauersegler sind faszinierende Tiere. Sie leben praktisch nur in der Luft – zu 99 % ihres Lebens! Sie schlafen auch in der Luft! Wie ist mir schleierhaft.
Und junge Vögel fallen bei solcher Hitze schon mal aus dem Nest.

Und da gibt es eine Frau in München, Ninon Ballerstädt, die kümmert sich um solche kleine Vögel, päppelt sie auf und lässt sie dann wieder frei.

Darüber berichtet die SZ am 31. Juli 2018 unter „Flieg, Lumpi, flieg“. Eine Schulklasse hatte einen solchen Vogel gefunden und ihn zu ihr gebracht. Sie hat ihn großgezogen und dann vor versammelter Mannschaft wieder fliegen lassen. Die SZ schreibt dazu:

Mauersegler sind sofort selbständig und verbringen gleich die erste Nacht in der Luft in Höhen zwischen 400 und 3600 Metern. Auch der kleine Lumpi, der zuvor noch von Ballerstädt gefüttert wurde.
Langsam schraubt sich Lumpi höher. Aus dem Nichts (in der SZ klein geschrieben) tauchen andere Mauersegler auf. Die Flugkünstler holen den Neuzugang ab, jagen gemeinsam durch den Abdenhimmel. Die Reise nach Afrika – sie kann beginnen.

In der Vogelwelt herrscht also schon Brüderlichkeit. Und Frau Ballerstädt macht das alles auf eigene Kosten. Brüderlich kann man sie gerne finanziell unterstützen. Wäre lohnenswert. Man kann Patenschaften für Mauersegler übernehmen. Kontakt nicht bekannt.

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AxelBurkart

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    1. Ja, richtig. Habe jetzt von einem Ornithologen gelernt, dass die Mauersegler in den großen Höhen, in denen sie fliegen, von der Luft getragen werden. Es ist wie ein Autopilot, den der Vogel einschalten kann. Und ob die Gruppenseele der Vögel das steuert – Tiere habe ja eine gemeinsame Seeele in einem höheren geistigen Raum, das was Sheldrake „morphogenetisches Feld“ nennt – ist denkbar. Die Sache mit dem Wind erscheint aber nachvollziehbar.

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