Wir haben schon gehört, dass es im Zuge des Transplantationsgesetzes eine neue Definition des
Todes gibt: Den Hirntod. Danach zählt das irreversible Ende aller Gehirnfunktionen als gesichertes,
inneres Todeszeichen. Durch diese Definition werden wir Menschen auf unser Gehirn reduziert. Die
Transplanteure allerdings sprechen vom „justified killing“, vom gerechtfertigten Töten, weil es eine
medizinische Tatsache ist, dass der Mensch auch beim Gehirntod noch lebt.
Auch in den Religionen sind Meinungen und Weltbilder zu finden.
In einer Broschüre der Zeugen Jehovas erfahren wir, dass der Mensch keine Seele hat und kein Teil
von uns weiterlebt, wenn wir sterben. Das ist ein stark materialistisches Weltbild, das hier verbreitet
ist. Im Katechismus der Katholischen Kirche aus dem Jahre 199 wiederum lesen wir, dass es eine
Hölle gibt, dass sie ewig dauert und wir ewig von Gott getrennt sind.
Was fange ich nun mit diesen zwei Aussagen an? Nicht blind glauben, sondern selbst reflektieren. Es
gibt nur unser eigenes Ich, das diese Aussagen beurteilen kann.
Wir sehen also, wie verschiedene Weltbilder unsere Gesellschaft beeinflussen und welch
weitreichende Wirkung sie haben. Es ist wichtig, uns bewusst zu machen, was wir denken, welche
Weltbilder wir haben, ansonsten werden wir nicht frei. Wir müssen aufwachen und selbst denken!

Organtransplantation und der „falsche Tod“

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