Vor vielen Jahren habe ich einmal ein Gespräch mit Gott geführt. Daraus ist dann mein erstes Buch („Ein Zwiegespräch mit Gott“) geworden (1986). Ich habe damals bemerkt, dass es nicht so schwer ist, mit Gott zu reden, weil wir ihn in uns erleben können. Allerdings muss man aufpassen, ob es nicht eine andere Stimme ist. Ich habe das dann nicht mehr getan, dafür hat das Donald Walsh übernommen.Ich habe letzte Woche über den wunderbaren Plan Gottes gesprochen, was er eigentlich mit uns vorhat: freie Wesen zu schaffen. In diesen Tagen leite ich ein siebentägiges Seminar über das vielleicht wichtigste Buch dieses Fischezeitalters: „Die Philosophie der Freiheit“ von Rudolf Steiner. Es ist ein gewaltiges Werk, das man erst nach Jahren in seiner Dimension erkennt – zumindest ich. Aber heute kann ich mir zutrauen, mit einer Gruppe von über 20 Menschen – ja, so viele sind bereit, mitten im August, dem wärmsten seit Gedenken, 7 Tage mit mir zusammen dieses Thema zu bearbeiten.

Heute haben wir die Frage erarbeitet, welche für die Menschheit derzeit die allerwichtigste ist. Sie lautet für uns:

Wie wird der Mensch moralisch, wo finden wor Moral?

Denn unsere Welt droht an unmoralischen Handlungen unterzugehen. Diese Frage hat Steiner in seinem Werk definitiv beantwortet! Verstanden haben das erst sehr wenige, vor allem noch niemand in der Politik.

Spannenderweise war dann heute ein Artikel in der Welt am Sonntag mit der Überschrift „Freiheit lebt von Mitgefühl“. Es ging dabei genau um diese Frage der Moral! Was für ein göttlicher Zufall. Wir haben ja gehört, dass so viele Menschen den Zufall zu ihrem Gott gemacht haben. Und da sagt doch der Autor:

Nicht ob Moral oder keine ist die Frage, sondern welche Moral gelten soll.

Ja, das ist genau die Frage von oben. Doch was fehlt ist eine Antwort! Also werde ich wieder schreiben müssen, dass genau diese Antwort fehlt und dass sie bei Steiner zu finden ist. Der Autor des Artikels analysiert auch sehr gut die Doppelmoral der Grünen und der Linken, die letztlich nur eine „Pseudomoral“ anbieten, hinter der sich ihre „Ideologie“ verbirgt. Er hat das wunderbar erkannt, gibt aber keine Lösung, keine wirklich Antwort. Daher habe ich mich entschlossen mal wieder direkt bei Gott nachzufragen und ihn zufragen, was er denn dazu meint.

„Du weißt es doch, aber ihr müsst es immer wieder sagen,“ so die Antwort, „Ich habe meinen Sohn geschickt, damit er sich zum Opfer bringt und euch so die Freiheit möglich macht. Er hatte den Auftrag, euch vorzuleben, was es heißt, zu lieben, aus Freiheit zu lieben, sein eigenes sterbliches Leben zu geben, um das unsterbliche zu erlangen, Mensch zu sein und Christ zu sein. Er hat es letztlich, als er selber ein Mensch wurde, wie Ihr, für euch frei hingegeben, um euch damit die Freiheit zu ermöglichen, wie ich es geplant habe.

Seit dieser Zeit nun beginnt in euch eine Stimme zu wirken, die er selber damals in meinem meinem Auftrag <Geist der Wahrheit> nannte und von dem er richtig sagte: <Dieser wird euch frei machen>. Das war kein leeres Versprechen! Wir haben unser Wort gehalten und euch zu Geistern der Freiheit gemacht. Nun liegt alles an euch. Ich habe euch die Zukunft in eure Hände gegeben. Dazu seid ihr auserkoren. Aus eurer eigenen Freiheit sollt ihr die Zukunft dieser Erde und der Menschheit schaffen.

Früher musste ich euch noch immer meine Propheten und Weisen und Meister schicken, damit sie euch anweisen in euren Handlungen, dass ihr diese moralisch macht, wie es in der Geistwelt meiner Schöpfung begründet ist. Damals konntet ihr Moral aus den Religionen nehmen, die von meinen Gesandten begründet waren. Diese Zeiten sich vorbei, das merkt ihr alle.  Und ihr fragt Euch: Herr, Gott, Vater, woher sollen wir denn heute die Moral nehmen? Und als meine wissenschaftlichen Kinder fragt ihr verzweifelt, ob es überhaupt eine Moral gibt.

Die Antwort liegt – in euch selbst! In dem Geist der Wahrheit, den ich euch gesandt habe. Lernt mit ihm zu arbeiten und zu sprechen. Dann findet ihr die moralischen Antworten auf eure Frage, wie ihr eure Welt retten sollt. Alles ist euch gegeben, alles habe ich euch gegeben. Jetzt seid ihr erwachsen. Selbst ich darf – auch als guter Vater, wie ihr mich nennt -, nicht mehr in eure Entscheidungen eingreifen und werde es auch nicht tun. Erwartet das nicht mehr von mir! Keine liebenden Eltern tun das, sondern sie geben ihren Kinder die Selbstbestimmung über ihr Leben.

Von nun an, seit einiger Zeit erst, habt ihr die volle Verantwortung und diese liegt in eurer Freiheit und der darin wohnenden Wahrheit, die alleine euch zu Moral führen können, also zu echter Liebe. Ihr sehnt euch nach Liebe, also handelt danach, wie es alles offenbart wurde. Es ist euch alles an Wissen gegeben worden und alles an Möglichkeiten. Jetzt liegt alles an euch, aber an jedem Einzelnen von euch. Die Zeiten werden kommen, wo sich wieder viel mehr von euch mir zuwenden werden, aber in einer völlig anderen Form, nur aus ihrem innersten Wesen heraus. Niemand steht mehr zwischen mir und dir! Nur mein Sohn ist dazwischen, denn niemand kommt zu mir denn durch ihn. Aber er und ich sind eins, auch das hat er euch gesagt. Deshalb lebt nun seit der Zeit, da wir euch den Geist der Wahrheit in eure Seele übergeben haben, die Freiheit in euch, zu jeder Zeit unmittelbar  mit der moralischen Welt in Verbindung zu treten. Und zwischen euch und mir steht keine Religion mehr. Das ist das Neue, was durch meinen Sohn gegeben wurde, der durch sein Opfer alles neu gemacht hat.

Ihr findet die Moral dort, wo sie ist: in der Geistwelt, in der meine Hierarchien nach den moralischen Werten des Kosmos den Kosmos zum Wohle Aller lenken. Richtet eure freie Aufmerksamkeit dorthin und ihr findet eue moralischen Antworten. Woanders sind sie für euch nicht mehr zu finden! Und niemand kann für dich, mein einzelnes Kind, deine Entscheidung treffen als du selbst. Denn das ist die Würde, die ich dir gegeben habe!“

 

 

Ein Wort zum Sonntag – deine heiligste Aufgabe
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2 Gedanken zu „Ein Wort zum Sonntag – deine heiligste Aufgabe

  • 13. August 2018 um 12:30
    Permalink

    Das Buch von Walsch habe ich schon vor vielen Jahren gelesen – ich kann sagen, bei mir gingen alle Lampen an, und immer wieder. Oder, mir ging ein LIcht auf.

    Antworten
  • 13. August 2018 um 19:13
    Permalink

    Lieber Axel Burkart,
    das ist in dieser Zeit ein zunehmendes Phänomen, dass Dinge die man denkt oder bespricht gleich geschehen – dass Moral in der Zeitung behandelt wird, wo Ihr gerade drüber gesprochen habt. Und meine Erfahrung ist, dass es eine unglaubliche Verstärkung bekommt, schöpferisch zu sein – innerhalb einer Gruppe. So dass ich letztes Jahr in einer kleinen Anzahl von Menschen anregte all diese Dinge aufzuschreiben, was wir uns für diese Welt wünschen (damit wir einvernehmlich schöpferisch tätig sind), und dies zu verteilen. Dabei ist uns aufgefallen, wie schwer es ist, das in Gedanken und Worten umfassend zu greifen – das Ergebnis war zu mager um es zu verbreiten… ja das war bitter.
    Eventuell, wenn Ihr das für so wichtig erachtet wie ich, könnt Ihr diesen Gedanken aufgreifen und ich bin mir sicher, dass es bei Ihnen ergebnisvoller sein wird.
    Gabriela Manlig

    Antworten

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