Botschaft aus einer fernen Galaxie

so lautete die Botschaft im Wissenschaftsteil der SZ vom 13. Juli 2018.

Dutzende Observatorien entdecken ein sonderbares Himmelsobjekt im Sternbild Orion.

Was wurde da gefunden?

Am Südpol betreiben 300 Physiker den „Ice Cube“, den „Eiswürfel“. Das ist eine Forschungsstation zum Einfangen von Neutrinos. Neutrinos spielen eine wichtige Rolle in der Physik und sogar in der modernen Esoterik, denn sie werden manchmal mit der Liebeskraft in Verbindung gebracht. Darum soll es hier aber nicht gehen.

In dem „Teilchenzoo“ der Physiker, also in der Welt der Elementarteilchen – Elektron, Proton, Photon, usw. – gibt es elektrisch neutrale Teilchen, also weder positiv noch negativ geladen. Das eine ist das Neutron im Atomkern, der aus Neutronen und Protonen besteht. Die Neutronen braucht es praktisch als neutrale Bindeglieder zwischen den positiv geladenen Protonen im Kern.

Dann gibt es aber auch sehr „kleine“ neutrale Teilchen – klein bedeutet sehr geringe Masse -, das sind die Neutrinos. Sie entstehen beim Zerfall eines Atoms. Das Besondere an ihnen ist, dass sie wegen ihrer Neutralität praktisch keine „Wechselwirkung“ mit anderer „Materie“ eingehen. Das bedeutet, dass sie praktisch durch die Erde hindurchgehen, wenn sie aus dem Weltall hereinströmen, unbemerkt von den Physikern. Daher versuchen die Physiker Detektoren zu bauen, mit denen sie diese einfangen können. Ice Cube ist so einer. Denn wenn man Neutrinos entdeckt, kann man in der Physik wichtige Rückschlüsse über den Urspung, kosmische Gesechehnisse und die „kosmische Hintergrundstrahlung“ ziehen, die durch den Urknall entstanden sein soll. Man verwendet dabei den Südpol und das dicke Eis gewissermaßen als „Prellbock“. Wenn also ein sehr energiereiches Neutrino einschlägt, kann man es entdecken.

Am 22. September 2017 wurde solch ein Einschlag verzeichnet. Denn es prallte Hunderte Meter tief auf ein gefrorenes Wassermolekül, was so viel Energie erzeugte, dass man sie messen konnte. Es war praktisch ein Lichtstrahl, der kilometerweit durchs Eis raste.

Dazu muss man wissen, dass durch jeden Quadratzentimeter der Erde in jeder Sekunde Milliarden von Neutrinos schießen, also ein kosmischer Beschuss vorliegt. Was dieser Beschuss letztlich auch geistig-spirituell bedeutet, ist ein Forschungsthema der Zukunft in der Geisteswissenschaft.

Das Neutrino vom 22.9. jedenfalls hatte ein Energie, die 40 mal stärker war, als man heute in den Teilchenbeschleunigern erzeugen kann! Die Physiker fanden dadurch heraus, dass nach ihrem Modell dieses Teilchen 4 Milliarden Jahre unterwegs gewesen ist (was für uns völlig unverständlich ist, dass „etwas“ so lange lebt, praktisch unsterblich ist und nichts von seiner Energie auf dem Weg druch das Weltall verliert).
Sie fanden heraus – und das war das Wichtige – dass dieses Teilchen aus dem Sternbild des Orion kam. Natürlich ist das interessant, denn der Orion spielt seit Urzeiten, vor allem bei den Ägyptern, eine wichtige, spirituelle Rolle. Man kann hier die Frage stellen: „Welche Botschaft der Götter ist darin verborgen?“ Denn wir wissen, dass nichts ohne solche Hintergründe geschieht.

Jedenfalls entdeckte man, dass hier ein „Blazar“ existiert, ein aktiver Galaxienkern, was bedeutet, dass hier gewaltige Energien ausgestrahlt werden. Es heißt dann:

… der einen pointierten Strahl hochenergetischer Partikel zufällig genau in Richtung Erde ausspeit.

Da werden wir natürlich hellhörig, wenn etwas so „zufällig“ geschieht. Denn dieser Energiestrahl dauert ja permanent auch heute noch an! Wir haben es also definitiv mit einer Kraft zu tun, die aus dem Sternbild Orion zur Erde strahlt!

Neutrinos wirken wie Botschafter gewaltiger Prozesse in fernen Galaxien.

Dies sagte eine Expertin. Es ist also eine „Botschaft der Götter“. Vielleicht beschäftigt sich jemand mit diesen Themen und kann dazu etwas sagen oder kennt Literatur dazu.

Ein merkwürdiges kosmisches Objekt entdeckt
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2 Gedanken zu „Ein merkwürdiges kosmisches Objekt entdeckt

  • 9. September 2018 um 10:29
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    Ich lese gerade zum dritten Mal das Buch „The Pleyadian Agenda“ von Barbara Hand Clow. Ich frage mich, wie eine Frau ohne naturwissenschaftliches Studium ein solch komplexes Buch schreiben konnte. Sie hat es „gechanneled“. Immer mehr komme ich zu Auffassung, dass diese „esotherischen Modelle“ der Wirklichkeit naeher kommen als Astro- und Quantenphysik. Physiker wie Hawkins werden total ueberbewertet, wegweisender waeren Koryphaeen wie David Bohm, Amit Goswami und Burkhard Heim.

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  • 16. September 2018 um 11:15
    Permalink

    Der Artikel spricht von einem pointierten Strahl zufällig Richtung Erde. Das wäre eine sehr schöne Vorstellung. Woher sie genau das herleiten, erschließt sich mir aus dem Artikel nicht. Man muss sich allein schon die Präzision des Richtungswinkels bei dieser Entfernung vorstellen, die dabei nötig wäre. Ich will das gar nicht ausschließen, wage aber die (anti-)These, dass die Streuung des Strahls evt. größer ist oder diese energiereichen Neutrinos gar aus einer punktförmigen Quelle (also wie bei einer Glühbirne) stammen, was im Kosmos nicht ungewöhnlich wäre. In diesem Fall würden diese Neutrinos auch außerhalb der Erde nachgewiesen werden können oder eben nicht. Da es noch keine Icecubes außerhalb der Erde gibt, bleibt die Antwort offen. Ich wäre daher dringend an einer Erklärung interessiert, worauf die Aussage, es handle sich um einen pointierten Strahl basiert.

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