Was bedeutet Wissenschaft? Aristoteles war es, der vor 2000 Jahren die erste Wissenschaft, die
Grundlage allen wissenschaftlichen Denkens, begründet hat: die Logik. Etwa 100 Jahre später folgte
die Mathematik als zweite Wissenschaft durch Euklid.
Wer kann uns wissenschaftlich exakt sagen, was Wissenschaft ist? Das ist die Erkenntniswissenschaft,
zu der auch die Logik gehört. Hier wird das eigene Denken reflektiert. Wir stellen uns sozusagen auf
eine Metaebene und beobachten unser Denken.
In der Wissenschaft müssen zunächst Daten gesammelt werden beziehungsweise exakt beobachtet
werden. Auf diesen exakten Beobachtungen werden Thesen aufgestellt. Im dritten Schritt müssen
die Thesen an der Wirklichkeit überprüft werden. Wenn die ersten Beobachtungen falsch sind, sind
auch die Theorien falsch. Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir vorurteilsfrei an die Wirklichkeit
herantreten und exakt wahrnehmen. Erst, wenn diese drei Bedingungen erfüllt sind, können wir von
wissenschaftlichen Aussagen sprechen.
Das Spannende ist, dass der Gegenstand der Logik und auch der Mathematik unser Denken ist. Beide
Wissenschaften brauchen die Materie nicht, sondern spielen sich nur im Geist ab. Selbst das
Experiment, die Überprüfung, findet im Denken statt. Wir haben also schon zwei
Geisteswissenschaften als Fundament. Sie reichen uns aus, um die Frage nach der Definition von
Wissenschaft zu klären. Reichen sie uns allerdings aus, um die Frage nach dem Geist zu
beantworten?

Die spirituelle Seite von Logik und Mathematik

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