„Der Eigensinn gebietet mir, das Wort Volk zu zerstören“. So der Dichter Durs Grünbein über Deutschland, deutsche Sprache und den Begriff des „Volkes“. Gibt es denn keine Völker mehr? Gab es jemals Völker? Was ist überhaupt ein Volk?

Der Dichter Grünbein, der in der DDR aufgewachsen ist, gibt diese Meinung in einem Interview mit dem SPIEGEL 35/17 kund. „Das Volk ist nichts anderes als zig Millionen Neurotiker“, so Grünbein. (Da er dazu gehört, wäre auch er ein Neurotiker und daher nicht besonders ernst zu nehmen, oder?).

Ist es nicht so, dass zwei diktatorische Systeme (Drittes Reich und DDR) sowie eine westliche Umerziehung der Deutschen dazu geführt haben, dass wir mit dem Begriff des „Volkes“ nichts mehr anfangen können? Was ist denn ein Volk? Gibt es überhaupt Völker? Auch Grünbein kann in dem Artikel nicht unterscheiden zwischen Volk, Staat und Nation, wie es in meinen Vorträgen (s.u.) dargelegt ist.

Das ist schade. Aber es ist nicht anders zu erwarten von einem Menschen, der in einem System, der DDR, aufgewachsen ist, das den Begriff des Volkes auch missbraucht hat und der sich nicht mit spirituellen Themen befasst.

Denn dann würde auch ihm klar werden, dass es einen gesunden „Patriotismus“ gibt, der genau dem Volk und seiner Kultur zugeordnet ist und damit dem Volksgeist, der hinter einem Volk auf einer höheren Ebene wirkt. Völker existieren sehr wohl! Sehr real, viel realer als Staaten. Denn das Volk existiert, auch wenn viele Staaten in einem Volk kamen und gingen.

Den Begiff „Volk“ aufzugeben wäre ein weiterer Schritt in den Materialismus.

Freiheit, Deutscher Geist, Mitteleuropa & Zukunft der Welt (Text)

 

Das „Volk“ abschaffen? –
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