Die „Soziale Dreigliederung“ nach Rudolf Steiner zeigt die Brüderlichkeit als die leitende Kraft in der Wirtschaft auf, die Gleichheit im Recht und die Freiheit im Geist. Dass heute bereits brüderlich gearbeitet wird zeigt der Artikel „Rebstöcke im Hitzestress“ in der SZ vom 31. Juli 2018 auf:

Dass die Winzer dieses Jahr ein besonders gutes Jahr haben, wurde bereits berichtet. Doch sie haben ein anderes Problem: sie müssen bewässern! Hier gilt das alte Sprichwort, das einen tiefen Sinn hat:

Kein Paradies ohne Schlange!

(Wir vergessen ja beim Paradies, wenn wir davon sprechen, immer die Schlange, nicht wahr?

Das Schöne an dem Problem der Winzer wiederum zeigt sich in der notwendigen Brüderlichkeit:

In mehreren fränkischen Weinorten haben sich die Winzer schon gemeinsame Bewässerungssysteme installiert. ´Das kann nur in Gemeinschaft passieren. Sonst gräbt am Ende ein reicher Winzer einem ärmeren im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser ab´, sagt Weinbaupräsident Steinmann.

Was hier wunderschön gesagt und auch praktiziert im positiven Sinn als Gegenteil wird, ist, dass in einer unbrüderlichen Wirtschaft ständig der eine dem anderen das Wasser abgräbt. So haben wir hier das Sinnbild für eine brüderliche Wirtschaft.

Hier werden die Winzer noch gezwungen. Wenn es dereinst immer mehr freiwillig geschieht, dann…

Brüderlichkeit in Wirtschaft 3 – aus der Praxis

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