Die SZ hat an diesem Wochenende unterr dem Titel „Heil“ einen Verriss vor allem von Rudolf Steiner gebracht- eine ganze Seite, Seite 3.

Diesen Verriss kann ich so nicht stehen lassen. Ich habe einen Leserbrief geschrieben und eine Gegendarstellung verlangt. Ich veröffentliche den Leserbrief hier bereits und bin auf die Reaktion der Redaktion gespannt. Denn dort wurde der Bogen überspannt. Das werde ich in keiner Weise so stehen lassen und lade alle Engagierten ein, der SZ auch zu antworten.

Wer den Artikel gescannt haben will, bitte melden.


Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr Richter,

seit über 40 Jahren bin ich SZ-Leser, bin 66 Jahre und habe Mathematik und Informatik an der TU München studiert.
Mit dem Abonnement ist nun Schluss. Ihr Artikel ist bodenlos unqualifiziert, jedem echten Journalismus spricht er Hohn. Sie beleidigen nur und Sie beleidigen auch mich.
Deshalb kan ich eine Zeitung, die solche Beleidigungen zulässt, nicht mehr unterstützen, trotz aller Gewohnheit und sonstiger Qualität.
Lange habe ich mir das in der SZ angeschaut, lese sie gerne, aber die eigentlichen Werte unserer Zeit sind an Ihnen vorbeigegangen bzw. Sie treten sie mit Füßen!
Ich unterrichte seit Jahren Anthroposophie in Hunderten von Seminaren und vielen Hundert Vorträgen – und das mit meinem geschulten mathematischen Geist. Sie unterstellen mir aber und all den Akademikern, die sich weltweit mit Anthroposophie befassen, dass wir sozusagen geisteskrank sind. Was denken Sie sich eigentlich dabei und auch die Redaktion? Was ist das für eine intellektuelle Arroganz und unglaubliche Unwissenheit, die aus Ihrem Artikel spricht!
Halten Sie denn Zehntausende von anthroposophischen Ärzten für dumm? Halten Sie Zigtausende von erfolgreichen Demeter-Bauern für dumm? Halten Sie Zehntausende von Waldorf-Lehrern für dumm? Was ist das für eine Arroganz! Dass die SZ ihre wertvolle Seite 3 diesem bösartigen, völlig unqualifiziertem Verriss spendiert, ist eine Bankrotterklärung sondergleichen.
Es tut mit leid, liebe Redaktion, aber diese deutlichen Worte müssen einmal gesagt werden, Sanftheit bringt hier nichts mehr. Dass Steiner seine Lehre von der „Theosophie abgezweigt habe“ zeigt von totaler Unwissenheit. Und wenn man so unwissend ist, sollte man sich gut überlegen, den Wissenden zu spielen. Wer ist hier der Hochstapler?

Rudolf Steiner, den wohl größten mitteleuropäischen Geist der letzten 2000 Jahre einen „Inflationsheiligen“ und sein Wirken als „Obskurantismus“ zu bezeichnen (Herr Stach, der sich noch dazu erhebt zu sagen: ´Der hat am Ende sogar selber geglaubt, was er erzählt hat“ – eine bodenlose Unqualifiziertheit und Frechheit), ist mehr als beleidigend. Sie können sich natürlich hinter einem Herrn Stach verstecken, aber der Artikel ist von Ihnen. Also tragen Sie die Verantwortung für eine solche Erniedrigung allerhöchsten mitteleuropäischen Geistes. Denn immerhin nennt er Steiner auch einen „Hochstapler“, wenn auch indirekt, indem er sagt, dass „er Frau Blavatsky als eine noch hemmungslosere Hochstaplerin hält als Steiner“. Ist Ihnen eigentlich entgangen, dass Steiner immerhin bereits in jungen Jahren Goethes Naturwissenschaftliche Schriften herausgegeben, sogar in Weimar, dass er in Philosophie promoviert hat und eine neue Medizin, Pädagogik und Landwirtschaft hervorgebracht hat, die heute die beste Bio-Qualität liefert? Sie meinen, das könnte aus Obskurantismus entstehen? Was für eine Blasphemie!

Ich würde mich freuen, wenn an selber Stelle in gleichem Umfang eine sachliche Gegendarstellung gebracht würde. Gerne bin ich dazu bereit. Ansonsten muss der heutige Mensch den Weg des Internets suchen, eine andere Darstellung zu bringen, die unmittelbar auch auf Sie eingeht. Dazu bin ich auf jeden Fall verpflichtet. Aber eine sachliche Darstellung der SZ auf Seite 3 könnte diesen beleidigenden Unsinn eventuell in großen Teilen heilen.

Ich freue mich über eine Veröffentlichung dieses Briefes und wenn Sie den Mut dazu haben – vollständig.
Und ich würde mich über eine Einladung zu einer Aussprache freuen.

Mit freundlichem Gruß

Axel Burkart
Dipl. Math.

 

28.10. Leserbrief SZ
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25 Gedanken zu „28.10. Leserbrief SZ

  • 28. Oktober 2018 um 10:23
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Burhart. Seit ich vor ein paar Wochen auf ihren YouTube Kanal gestossen bin (wohl kaum zufaellig) bin ich regelmaessiger Besucher ihrer Vortraege. Ich bin zu 100% in Resonanz mit ihnen, obwohl ich kein aktiver Athroposoph bin. Ich kenne Rudolf Steiner vor allem ueber einen guten Kollegen der wie sie auch Mathematiker ist, und der sich seit 40 Jahren mit Steiner auseinandersetzt. Leider ist er sehr „mainstream-medien-hoerig“ und er betittelt mich als Verschwoerungstheoretiker, weil ich 9/11 und das CO2 Treibhaus als Luege erkenne. Er verweigert jegliche Diskussion zu diesen Themen. Ich hoffe, dass ich ihn mittels ihrer Vortraegen endlich fuer eine sachliche Auseinandersetzung gewinnen kann.
    Ich moechte mit bei ihnen bedanken . . .

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 10:30
    Permalink

    Lieber Herr Burkart,

    bitte scannen Sie den Artikel der SZ und schicken ihn mir zu.
    Vielen Dank im Voraus.

    Was Sie tun, halte ich für immens wichtig!

    Mit freundlichen Grüßen, Herta Baumgart

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 10:39
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Bukart
    Könnten Sie mir bitte den Artikel „Heil“ aus der SZ zustellen, am besten als pdf.
    Auf die entsprechende Seite der SZ kann ich als Nichtabonnent aus der Schweiz leider nicht zugreifen.
    Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
    Jürg Sommer

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 13:23
    Permalink

    Es würde mich freuen, wenn dieser Brief erscheint. Stelle jedoch in den letzten Jahren fest, dass diese Themen von „oben“ gedeckelt werden. Geist und geistige Entwicklung, selber denken ist nicht erwünscht offensichtlich. Ich bin seit 1990 Dozentin. Mir werden heute einige Kurse nicht mehr erlaubt in den VHSchulen. z.B. Kinesiologie ist verboten. Dabei fördert es die geistige Entwicklung , die Intuition, eigenes denken usw. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und werde Ihre Filme gerne weiter sehen.

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 15:37
    Permalink

    Bitte sende mir den gescannten Artikel über Steiner, Seite 3 ! Vielleicht schreibe ich einen Leserbrief an die SZ, bin immerhin mit Anthro aufgewachsen…oder darf nur jemand einen Leserbrief schreiben, der die SZ abonniert hat?

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 17:20
    Permalink

    Lieber Herr Axel Burkart, liebe Mitmenschen,

    ich danke Ihnen von Herzen für diesen Brief!

    Ja, es ist eine Schande, dass in dem Land, was heute im Zentrum der
    Menschheits-Entwicklung stehen sollte,
    -wozu uns auch Anthroposophie mit der Geisteswissenschaft
    schön in der deutschen Sprache, durch den grössten Helfer der Menschheit seit
    der Golgatha, geschenkt wurde, –
    solche primitive und vulgäre (in Angesicht der Heiligkeit der Anthroposophie)
    in höchsten Masse unqualifizierten und den denkenden Leser beleidigenden Behauptungen, in der Süddeutschen Zeitung gedrückt werden!
    Ja, dadurch wird auch erneut, diesmal der ätherischer, Christus gekreuzigt!

    Wer in der Liebe nach Wahrheit strebt, wird diese Zeitung, die früher
    eigentlich einen Anspruch auf Qualität hatte, nicht mehr unterstützen!

    Henryk Henel
    Dipl.Ing.Elektr.

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 17:32
    Permalink

    Lieber Axel Burkart,
    danke für die Richtigstellung auf den Artikel gegen Rudolf Steiner.
    Ich möchte den Artikel gerne lesen.
    Schöne Grüße
    Renate C. Roesch

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 17:51
    Permalink

    Lieber Axel Burkart,
    ich danke Ihnen für den Mut und Offenheit, gegen diese Falschdarstellungen anzugehen,beides ist sehr nötig. Auch ich möchte den Artikel gerne lesen.
    Herzlichen Gruß
    Silvia Elflein

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 18:56
    Permalink

    danke für diese offenen und klaren Worte, Herr Burkart, und auch die vielen interessanten und informativen Beiträge dieses Blogs…..

    vielen Menschen machen offensichtlich geistig-spirituelle Gedanken und Lebensweisen Angst…oder sie verstehen die Lehre nicht……oder sie wollen absichtsvoll denunzieren, um das derzeitige System aufrechtzuerhalten…..

    das kann jedoch nicht gelingen, da die hochschwingenden Energien des Wassermannzeitalters das alte und bisherige Verhalten von Macht und Kontrolle nicht mehr stützt……jetzt liegt es an uns, in unsere Selbstverantwortung und Selbstermächtigung zu kommen…..

    liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag…..

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 18:59
    Permalink

    Lieber Herr Burkhart,

    Ihre Entrüstung über den Artikel in der SZ kann ich gut nachvollziehen. Ich stimme mit Ihrer Einschätzung in allen Aspekten überein.
    Allerdings beschreibt dieser SZ-Beitrag eine Weltsicht die weit verbreitet ist und die den geneigten Leser in seinem geschlossenen Weltbild bestätigen soll. Ehrlich gesagt wundert es mich eher, dass Sie von den etablierten Medien noch ein breites Meinungsspektrum erwarten, insbesondere dann, wenn es sich um überwiegend systemkritische Sichtweisen und Perspektiven handelt. Auch das publizierte Meinungsspektrum der SZ hat sich im letzten Jahrzehnt erheblich verengt, sodass einem konsequenten Denken folgend man auch hier althergebrachte Abonnentengewohnheiten überdenken sollte.
    Auf der anderen Seite gehört auch die Ansicht des Herrn Richter und Ihre mediale Verbreitung zur notwendigen Polarität. Sie ist wichtig und offenbart kritischen Lesern und spirituell denkenden Menschen die systemstabilisierende und meinungsbildende Bestimmung des von der Besatzungsmacht kontrollierten bundesdeutschen Informationsfeldes. Menschen, die gern ihr geschlossenenes Weltbild bestätigt wissen wollen, werden sich auch von einem anthroposophisch positiv akzentuierten Beitrag in der SZ nicht anregen lassen sich mit der Ideenlehre Steiners zu befassen.
    Je stärker die Kontraste, desto klarer die Bilder und desto leichter das Erkennen.
    Insofern glaube ich, dass auch dieser Beitrag in der SZ seine Bedeutung hat und wir den Autor nicht wegen seines Weltbildes oder seiner beleidigenden Unqualifiziertheiten verurteilen sollten, noch sollten wir den verantwortlichen Redakteuren der SZ einen Vorwurf machen das sie ihren Auftrag ausführen.

    Herzliche Grüße aus Dresden

    Antworten
  • 28. Oktober 2018 um 22:08
    Permalink

    Lieber Axel,
    bitte um Zusendung des Artikels der SZ , wir würden ihn gerne lesen.
    Danke, mit freundlichen Grüßen
    Monika und Gerhard

    Antworten
  • 29. Oktober 2018 um 8:08
    Permalink

    Lieber Herr Albrecht,
    wir leben nicht in dem Wassermann-Zeitalter! Das dauert noch bis wir
    zur Brüderlichkeit gelangen. Jetzt müssen wir erst mal die Freiheit
    erringen in dem Fische-Zeitalter, welches noch ca. 1500 Jahre andauert.
    Diese Tatsache ist sehr wesentlich, was unseren Weg zur Verwirklichung des
    Götterplanes betrifft. Axel Burkart spricht in seinen diversen Vorträgen
    bei Youtube ausführlich u.a. auch darüber.

    Liebe Grüße

    Antworten
  • 29. Oktober 2018 um 10:23
    Permalink

    Lieber Herr Burkart,
    momentan höre ich mich durch Ihre Vorträge (danke dafür!) und lese mich in Texte Rudolf Steiners ein: Mein lückenhaftes, widersprüchliches Bild der Welt, unseres Planeten, der geschichtlichen Ereignisse – und auch der verschwiegenen Bereiche – wird immer stimmiger!
    Vieles erklärt sich plötzlich, Einiges ist nach wie vor mit offenen Ergebnis.
    Eines aber ist für mich klar:
    Wir leben in der Zeit Orwells 1984!!! Die Rolle der Medien (Qualitätsmedien) hat sich fundamental verändert:
    Meinungsmache in Richtung der blind zu haltenden Leserschaft: Neue Welt Ordnung als Ausblick und einzig mögliches. Fühlen und Empfinden als Weg, nicht mehr kritisches distanziertes Denken und Abwägen.
    Es ist kein ‚Ausrutscher‘ mehr eines in dem Thema unbedarften Journalisten, es ist gewollte Absicht! Was nach unserem altmodischen Verständnis von der Sorgfaltspflicht der Berichterstattung noch eingehalten wird, gilt nur für offensichtliche Daten wie Datum/Fußballergebnisse usw. Alles andere ist beliebig und kann, wenn sinnvoll, gebeugt, verbogen, verdreht werden.

    Beispiel: SWR- 2 Journalisten konstruieren einen hämischen Beitrag mit ganz viel falschen Angaben über einen Blogger (Mythen Metzger), und konstruieren am Schluß, dass er Nazi und Antisemit sei. Dieser wehrt sich und macht eine Richtigstellung.
    Der Vorfall aber selbst belegt, dass diese Art schlechter Stil (nicht mal in einer Schülerzeitung der Klasse 10 -Gesamtschule) würde der durchgehen, nur eine Erklärung gibt:
    Die in Orwells 1984 gezielte Desinformation wird durchgezogen!!! Es werden mehr
    Darstellungen dieser Art kommen. Für die, die es noch nicht mitbekommen haben:
    Wikipedia ist ein leuchtendes Beispiel für Diskriminierung ‚unerwünschter‘ Personen, Psiram ist das schlimmste Beispiel für einen Pranger, an den jede Person gestellt werden kann. (Bitte prüfen Sie nicht, ob Sie dort schon genannt wurden, ignorieren Sie einfach Veröffentlichungen dieser Seiten. Übrigens bestehen keinerlei rechtliche Möglichkeiten gegen Psiram – juristisch sind sie wasserdicht!)

    Die Kündigung Ihres Abos ist der einzige richtige Schritt! Für mich persönlich gilt der Ausruf eines Bekannten auf eine häßliche Information:
    Raus aus meinem Kopf!!!!
    …und schütze dich in Zukunft für den häßlichen Fingern Ahrimans!

    Einen guten Tag und herzliche Grüße
    E.

    Antworten
  • 29. Oktober 2018 um 12:23
    Permalink

    Hallo Axel,
    kannst Du mir bitte auch einen Scan vom SZ Artikel zuschicken.
    Danke

    Liebe Grüße
    Herbert

    Antworten
  • 29. Oktober 2018 um 13:10
    Permalink

    ich möchte den Artikel gescannt haben.
    ich habe heute etliche Lügen über die alternativen Heilmethoden in der SZ Montagsausgabe entdeckt.
    ich werde in verschiedenen Foren Hinweise hinterlassen dass man der SZ nicht mehr trauen kann in der objektiven Berichterstattung.

    Antworten
  • 29. Oktober 2018 um 15:31
    Permalink

    Danke, Herr Burkart!
    Man muss den Daemonen, die die Medien beherrschen, Einhalt gebieten.
    Bitte schicken Sie mir den Artikel! Als Aerztin auf dem Fundament der Anthroposophie werde ich ebenfalls meine Meinung aeussern in Form eines Leserbriefes.

    Antworten
  • 29. Oktober 2018 um 17:44
    Permalink

    Herzlichen Dank für Ihre klaren, mutigen Worte. Ich hoffe sehr, Sie bekommen eine Rückmeldung von der Redaktion oder gar Platz auf Seite 3 ( 🙂 ) für diesen guten Leserbrief! Die vorherigen Gedanken (Herr Steets und Frau Pandit) kann ich 100% unterstützen. Ich erlebe auch viel Angst vor Wahrheit und in gewisser Weise Eifersucht einer klaren Haltung gegenüber (Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft usw.) und deshalb scheinen diese Dämonen zu entstehen, die helfen, das marode System zu stützen – was Frau Pandit so treffend oben ausspricht….
    Jetzt liegt es an uns! … Danke, dass Sie lieber Herr Burkart, unsere Stimmen mit vertreten!!

    Antworten
  • 29. Oktober 2018 um 19:52
    Permalink

    Lieber Axel,
    bitte schicke uns den Artikel der SZ , wir würden den Artikel gerne lesen.
    Mit freundlichen Grüßen und danke für Deinen Einsatz

    Monika und Gerhard Prischl

    Antworten
    • 30. Oktober 2018 um 17:33
      Permalink

      Man kann ihn bei der SZ einsehen.

      Antworten
  • 30. Oktober 2018 um 0:17
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Burkart
    mit ganz großer Verwunderung habe auch ich diesen Artikel Samstag Abends gelesen ….
    … den Autor erstmal versucht zu ergründen …
    und wie, eine Zeitung diesen Formats, Artikel ohne wirklichen Inhalt , geschweige denn sich inhaltlich warscheinlich noch nie mit der Materie je versucht zuhaben auseinandersetzen, abdrucken kann !?!
    Mit freundlichen Grüßen Ute Spörrer-Schmitt

    Antworten
  • 30. Oktober 2018 um 11:22
    Permalink

    Welche Beweggründe hat Herr Richter? Ist es nur ? der nahende Jahrestag-09.Novemer 1918? Oder welcher Auftrag steckt dahinter? – Allein die Aufmachung – dies völlig abgefahrene in Trance getauchte überdemensionale Bild , die Überschrift „HEIL“ und unten einen serriösen Herrn (Stach) . er mag ein Kenner von kafka sein, der ja bei Interlektuellen immer gut ankommt, oft aber auch aus dem großen Zusammenhang nicht verstanden wird, daneben dem „Spinner“ Steiner . Auch ich, Axel, fühle mich persönlich angegriffen und in eine abgehobene, weltferne Ecke gedränkt. in Wahrheit! ist es doch so, dass genau das Gegenteil geschieht. Durch genaues Denken-Fühlen-Handeln sind wir der Wirklich näher ohne einen anders denkenden Mitmenschen herabzustufen. In diesem Artikel ist eine große Angst spürbar. Die sachliche Auseinandersetzung wird gescheut. „Lass ma` zusammen den Michael raus“ Liebe Grüße Christiane

    Antworten
  • 31. Oktober 2018 um 0:13
    Permalink

    Lieber Axel,
    am Montagvormitag fuhr ich zum Bahnhof um mir das letzte Exemplar SZ Wochenendausgabe zu holen. Ich bin wirklich fassungslos, frage mich immer wieder wie kann ein gebildeter Journalist und Schriftsteller, was dieser Herr Richter ja scheinbar ist, so einen unglaublichen, unqualifizierten Mist verzapfen?
    Da ist nichts von einer sauberen Rechere zu lesen, nur Polemik und die unglaubliche Art und Weise wie er eine so großartige Persönlichkeit, Rudolf Steiner, die das großartigste Werk des 20. Jahrhunderts uns geschenkt hat, so zu diffamieren.
    Danke, dass Du einen entsprechenden Lesebrief geschrieben hast und eine Gegendarstellung verlangt hast. Ich bin sehr gespannt, wie die Redaktion der SZ reagiert und ob sie an der Wahrheit interessiert ist.

    Antworten
  • 31. Oktober 2018 um 9:23
    Permalink

    Lieber Axel,

    einige Momente war ich verunsichert, ob der Heftigkeit deiner Formulierungen in dem Leserbrief, die mich irgendwie an die FC-Bayern-Pressekonferenz erinnerte 😉 Ich war unsicher, ob vielleicht durch einen gut recherierten und argumentierten Artikel mein mühsam zuammengebasteltes Weltbild durcheinander geraten könnte (SCHERZ!!!).

    Ich habe mir deshalb extra einen kostenlosen Online-Testzugang bei der SZ verschafft (mein Abo habe ich schon vor Jahren gekündigt), um dann beim Lesen erleichtert in mir ein Bild auftauchen zu sehen von einem offenbar schlecht informierten Feuilleton-Journalisten, der seine Leser mit ungemein intellektuellen Formulierungen in einem Parforceritt durch die Esotherik quält und nebenher Songs der New-Wave-Band Devo aus seiner Jugendzeit hört, die er auf seinem 5.000-Euro-Vinylplattenspieler abspielt, während er sich selbstgefällig beim Schreiben auf die Schulter klopft.

    Deswegen hättest du in meinen Augen nicht so heftig reagieren müssen. Gelassenheit, Axel! Das liest doch eh keine Sau! Leser einer Zeitung, die ihr Feuilleton auf Seite 3 abspult, blättern meist nach 5 Zeilen auf den Sportteil weiter, wenn sie das Blatt nicht ohnehin von hinten nach vorne lesen und nie auf dieser Seite ankommen.

    Ich empfehle dir, das eingesparte Geld in ein Abo der ZEIT zu investieren, da bekommst du wenigstens einen eigenen Feuilleton-Teil, den du gleich nach Erhalt wegwerfen kannst und in der – zumindest bislang – sachliche Artikel und Diskussionsrunden über die Anthroposophie, Weleda oder die Waldorf-Pädagogik abgedruckt waren – und zwar in den Teilen Gott-und-die-Welt, Wirtschaft oder Bildung, nicht im Feuilleton. Außerdem tust du etwas für die Umwelt, weil dann weniger Papier verschwendet wird.

    Herzliche Grüße und bis bald
    Harald

    Antworten
    • 31. Oktober 2018 um 11:19
      Permalink

      Lieber Harald,
      in der selben Ausgabe der SZ war eine Beilage von „Chrismon“mit der Überschrift „Wir müssen laut werden“. Ich will laut werden. Rudolf Steiner hat sich immer beklagt, dass er nie durch seine Leute verteidigt wurde gegen Giftangriffe in den Medien. Er wollte, dass die Anthroposophen laut werden. Ich hoffe, ich bin nur laut geworden, ohne persönlich zu werden.

      Antworten
  • 3. November 2018 um 9:10
    Permalink

    Sehr geehrter Hr. Burkhart,

    leider (oder vielleicht gott sei dank) kenne ich den betreffenden Artikeln der SZ nicht, bin auch kein Abbonnent der SZ und werde es auch nicht werden, vor allem nicht nach einem Verriss von Rudolf Steiner. Ich unterstütze auf jeden Fall jedes Wort das Sie in Ihrem Leserbrief an die Redaktion geschrieben haben.
    Ich habe vor einigen Jahren eine Dokumentation von Rudolf Steiner gesehen, in der er als unfähig abgestempelt und aufgrund von Vortragsaussagen ins „rechte eck“ gestellt wurde.
    Diese Ansichten fügen mir nahezu körperliche Schmerzen zu, denn eines weiss ich ganz gewiss: Niemand hat an positivem für die Menschheit, für unsere Geisteskultur und für unser menschliche Zukunft mehr geleistet als Rudolf Steiner.
    Leider, auch das schmerzt mich sehr, ist die Anthroposophie bis heute nicht sehr populär und erreicht daher nicht genug Menschen wie ich es für nötig halte.
    Ich persönlich beschäftige mich seit vielen Jahren mit den Schriften und Vorträgen Rudolf Steiners, und insbesondere betrachte ich eines heute für besonders Wichtig: Das neue Denken, das die Wahrheit aus sich heraus erkent, wie es Rudolf Steiner propagiert.
    mit freundlichen Grüßen

    Antworten

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