Derzeit wird wieder gegen die Heilpraktiker in Deutschland gewettert. Die Ärztelobby versucht natürlich, diese Konkurrenz zu beseitigen. Die SZ hatte dazu am 25.8.2017 unter „Patienten vor falschen Versprechungen schützen“ geschrieben. Die Leserbriefe dazu am 7.9. gingen aber alle in Richtung Patientenfreiheit. Vor allem die Schweiz wurde wieder als Musterbeispiel genannt. Denn dort gibt es seit 2015 einen neuen Beruf als „Naturheilpraktiker“, anerkannt und ins System integriert!Die Ausbildungen werden sogar staatlich gefördert.

Generell zeigt sich an der Diskussion, dass wohl der Heilpraktikerberuf bleiben wird. Das ist die gute Botschaft.

Interessant ist aber immer wieder zu sehen, wie die Presse benutzt wird bzw. sich benutzen lässt für Lobbyarbeit. Denn der ganze Stil der Diskussion seitens der Ärzte ist „von oben herab“ wie ein Leser schrieb, „mit wissenschaftlich dünner Begründung“ ein anderer und der Hinweis, dass Todesfälle bei Krebspatienten moniert werden und die vielen Todesfälle in der Schulmedizin zu Krebs verschwiegen werden, so ein dritter. Aber diese Art des Journalismus gehört auch zu der Art der Manipulation durch PR, die sehr vertraut ist. Kein Wunder, dass „Lügenpresse“ als Bewertung des Mainstream-Journalismus so immer mehr Nahrung bekommt.

Heilpraktiker in Deutschland gefährdet? – Schweiz als Musterbeispiel
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