Es gibt einen Kampf gegen den Diesel. Was sind die Tatsachen dazu jenseits der ideologischen Grabenkämpfe?

Die WAMS (Welt am Sonntag) berichtet unter „So leicht wird der Diesel sauber“ vom 27.8.2017 über die Problematik. Die Ergebnisse:

  1. Es gibt Alternativen ohne Fahrverbote.
  2. Die Stickoxid-Emissionen sind seit 1990 um 70 % gesunken!
  3. Ein akutes Umweltproblem besteht nicht mehr.
  4. Es kommt nur punktuell – in wenigen schluchtartigen Straßenzügen -, zur Überschreitung des 40-Mikrogramm-Grenzwertes.
  5. Es müssten einfach Grenzwerte für einen anderen Schadstoff – den Feinstaub – gelockert werden.
  6. Feinstaub beim Diesel entsteht als Rußpartikel. Die Autohersteller mussten ihre Autos durch eine hohe Betriebstemperatur so optimieren, dass sie möglichst wenig Feinstaub ausstoßen.
  7. Dadurch aber werden mehr Stickoxide produziert.
  8. Die gleichzeitige Reduzierung beider Schadstoffe – wie politisch vorgegeben – ist technisch nicht leistbar.
  9. Die strengen Werte für Feinstaub sind also eine Ursache für das höheren Stickoxid.
  10. Die Spitzen für den Feinstaub in den Städten werden aber vor allem durch das Wetter erzeugt und Dieselfahrzeuge haben einen kaum messbaren Einfluss darauf.
  11. Unsinnige Feinstaub-Grenzwerte könnten also aufgegeben werden. Das Stickoxid-Problem löst sich damit automatisch.

Die dazu vorhandene Studie wurde bereits vor zehn Jahren der Politik vorgelegt. Sie kam nur etwas zu spät, weil sich damals das Kabinett bereits entschieden hatte, diesen Weg zu gehen und so das Dilemma herbeizuführen.

Wir erkennen daran, dass die Politik einen entscheidenden Anteil hat an der ganzen Situation und nicht die Autoindustrie. Das hat allerdings nichts zu tun mit dem Betrug, der ein Betrug bleibt. BMW hat ja bewiesen, dass es ohne Betrug geht.

 

Dieselgate und der saubere Diesel
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